Hohenfuhrstr. 2, 42477 Radevormwald

Brustkrebs: Das sollten Sie wissen!

Brustkrebs (Mammakarzinom) ist hierzulande die mit Abstand häufigste Krebserkrankung des weiblichen Geschlechts. Statistisch gesehen erkrankt etwa jede achte Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs, wobei das Risiko nicht in jeder Lebensphase gleich hoch ist.


Zwar steigt das Brustkrebsrisiko ab 25 Jahren stetig an – das höchste Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, haben jedoch Frauen zwischen 65 und 69 Jahren.

Die genauen Ursachen von Brustkrebs sind bislang ungeklärt. Bestimmte Faktoren können aber das Risiko erhöhen, wie z.B. Kinderlosigkeit, eine späte Schwangerschaft oder eine frühe erste Regelblutung.

Folgende Risikofaktoren können die Entstehung von Brustkrebs fördern:

  • Weibliche Hormone
  • die Dichte der Brustdrüse
  • Alkoholkonsum / Rauchen
  • geringe körperliche Aktivität
  • Übergewicht
  • Vererbung
  • Stress / Depressionen


Kann man Brustkrebs heilen?

Ja – natürlich! Rechtzeitig erkannt und behandelt ist Brustkrebs in den meisten Fällen heilbar. Die Heilungschancen liegen bei etwa 90 Prozent.


Erste Anzeichen: Wann sollten Sie zu uns kommen?

Im frühen Stadium des Brustkrebs gibt es in aller Regel keine Symptome wie etwa Schmerzen. Es gibt jedoch auch Beschwerden, die auf einen Tumor in der Brust hinweisen könnten.

Um frühestmöglich Veränderungen festzustellen, sollten Sie – neben dem regelmäßigen Besuch der Vorsorge – Ihre Brust zusätzlich selber abtasten. Wir leiten Sie gerne an Ihre Brust korrekt abzutasten.

Achten sollten Sie vor allem auf diese Anzeichen:

• Neu aufgetretene Knoten oder Verhärtungen in der Brust oder der Achselhöhle
• Größenunterschied der Brüste, der vorher nicht bestand
• Einziehung einer Brustwarze
• Wässrige oder blutige Absonderungen aus einer Brustwarze
• Einziehungen der Brusthaut (kleine punktförmige Grübchen)
• Andere Veränderungen der Brust oder der Brustwarze, z.B. eine plötzliche starke Rötung

Die Anzeichen bedeuten aber nicht, dass es sich zwingend um Brustkrebs handelt – könnten aber ein Indiz sein. Bitte kommen Sie zu uns wenn Sie entsprechende Veränderungen bemerken!

 

Quellen: Online-Informationen der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (DKG): www.krebsgesellschaft.de (Stand: Juli 2016); des Robert Koch-Instituts (RKI): www.krebsdaten.de (Stand: Dezember 2015); des Krebsinformationsdienstes www.krebsinformation.de (Stand: August 2015)